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Ratgeber zum Thema Frauenärzte in Münster

Der regelmäßige Besuch bei einer Frauenärztin des Vertrauens sollte für junge Mädchen und Frauen bis ins hohe Lebensalter gleichermaßen eine selbstverständliche Gewohnheit sein. Nur so werden Krankheiten rechtzeitig erkannt und es kann gegebenenfalls mit einer Behandlung begonnen werden.

Aufgaben einer Frauenärztin

Eine Frauenärztin behandelt und berät ihre Patientinnen. Zusätzlich ist sie prophylaktisch tätig. Zu ihren Tätigkeitsfeldern gehören unterschiedliche Aufgaben:

  • Untersuchung und Behandlung der weiblichen Geschlechtsorgane einschließlich den Brüsten,
  • Beratung bei Fragen der Verhütung und Familienplanung,
  • Beratung und Behandlung bei Menstruationsbeschwerden,
  • Feststellung der Schwangerschaft und vorgeburtliche Untersuchungen (Ultraschall, Sonografie),
  • allgemeine Beratung in der Mutterschaftsvorsorge,
  • Beratung und Behandlung von Frauen, die gesundheitliche Probleme im Klimakterium entwickeln,
  • Durchführung von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen (Tastuntersuchung, Abstrich, Ultraschall, Mammografie usw.), Beratung zur Behandlung von operativen Eingriffen,
  • Behandlung und Begleitung während einer Krebstherapie sowie
  • Beratung zu allgemeinen Fragen der weiblichen Sexualität.


Frauenärztinnen, die zusätzlich in einer Klinik über Belegbetten verfügen, führen außerdem Ausschabungen des Gebärmutterhalses und Gebärmutterspiegelungen durch. Die Spiegelung der Gebärmutter dient zur Gewebeentnahme oder zur Entfernung von Polypen und Myomen. Zudem begleiten sie Entbindungen und sind in der Geburtsbetreuung tätig.

In welchen Fällen sollten Sie Ihre Frauenärztin aufsuchen?

Auch in der Frauenheilkunde gilt der Grundsatz

„Vorbeugen ist besser als heilen“

Hufeland, Christoph Wilhelm: Makrobiotik oder die Kunst, das menschliche Leben zu verlängern. Berlin, Boston: De Gruyter 1860.

Diese Worte des Arztes Christoph Wilhelm Hufeland (1762-1836) sind bis heute aktuell geblieben. Warten Sie deshalb nicht, bis bei Ihnen unklare Beschwerden auftreten. Nutzen Sie die Angebote der angebotenen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen. Dazu gehören u. a.:

  • Gynäkologische Tastuntersuchung der Geschlechtsorgane,
  • gegebenenfalls ein Abstrich (Entnahme von Untersuchungsmaterial von Gebärmuttermund und Gebärmutterhals),
  • der Pap-Test (Papanicolaou-Test) sowie
  • das Abtasten der Brustdrüsen einschließlich der dazugehörigen Lymphknoten.

Ihre Frauenärztin berät Sie, welche Untersuchungen für Sie sinnvoll sind.

Außerdem gibt es eine Reihe von Symptomen, die Sie kennen und beachten sollten. Suchen Sie bitte bei deren Auftreten unverzüglich Ihre Frauenärztin auf.

Brustdrüse

Knoten oder Verhärtungen müssen nicht zwingend auf eine Brustkrebserkrankung hinweisen. Eine Abklärung ist jedoch unbedingt erforderlich, auch wenn sich diese Stellen in den Achselhöhlen befinden. Austreten von Blut oder einer klaren Flüssigkeit aus der Brustwarze ist ein Alarmsignal, ebenso eine eingezogene Brustwarze. Vorsicht ist geboten, wenn sich eine Brust in Form und Größe verändert und wenn die Haut eingezogen erscheint. Auch Schwellungen und Rötungen Ihrer Haut im Brustbereich bedürfen einer Abklärung durch Ihre Frauenärztin.

Gebärmutterhals

Zu den Symptomen, die auf den Beginn einer Tumorerkrankung des Gebärmutterhalses hinweisen können, zählen Blutungen außerhalb der Menstruation oder nach den Wechseljahren, Blutungen während oder nach dem Geschlechtsverkehr und Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs. Außerdem kann Ausfluss aus der Scheide, der blutig oder ungewöhnlich gefärbt ist und zudem übel riecht, ein weiteres Anzeichen für eine bösartige Erkrankung des Gebärmutterhalses sein.

Auch bei Veränderungen im Stuhlgang, Verdauungsbeschwerden, ungewöhnlichen Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl und einer ungewollten Gewichtsabnahme wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre Frauenärztin. Hinter diesen Symptomen muss sich keine ernsthafte Erkrankung verbergen, sie können aber auch auf einen entstandenen Eierstockkrebs hinweisen.

Worauf sollten Sie achten, wenn Sie Ihre Frauenärztin konsultieren?

Ihre Frauenärztin dankt es Ihnen, wenn Sie gut vorbereitet die Praxis besuchen. Auch wenn es Ihnen ungewohnt erscheinen mag: Schreiben Sie Ihre Fragen auf einen Zettel, den Sie im Zweifel griffbereit in Ihrer Handtasche haben und jederzeit hervorholen können. Jede Info ist wichtig und bei der Diagnosestellung hilfreich. Bestehen Unregelmäßigkeiten bei Ihrer Regelblutung, dann vergessen Sie den Regelkalender nicht!

Dr. Renate Rosenberg in Münster: Praxis für Pränatalmedizin

Die Praxis für Pränatalmedizin in Münster wurde 1996 gegründet. Seit dieser Zeit hat sich das Spektrum der angebotenen Untersuchungen systematisch erweitert.

Frau Dr. Renate Rosenberg ist als Fachärztin für Geburtshilfe tätig. Sie widmet sich der speziellen Geburtshilfe und Perinatologie. Patientinnen werden in ihrer Praxis mithilfe der DEGUM-Stufe II (einer hoch qualifizierten Sonografie) betreut. Patientinnen können bis zur 17. SSW auf Zuweisung ihrer betreuenden Frauenärztin die Leistungen der Praxis Pränatalmedizin Münster nutzen.

Eine enge Kooperation verbindet die Praxis mit allen perinatologischen Zentren der Stadt Münster (UKM, SFH und Clemens). Für die Patientinnen ist so stets bei besonderen Fragestellungen eine kollegiale Vorstellung gewährleistet. Durch die Kooperation mit dem MVZ für Humangenetik an der UKM sind spezielle humangenetische Beratungen und Abklärungen möglich.

Die Praxis Pränatalmedizin Münster bietet ein umfangreiches Leistungsspektrum an. Dieses umfasst:

  • Vorgeburtliche Ultraschalluntersuchung,
  • notwendige Eingriffe während der Schwangerschaft zur Diagnose und Therapie des ungeborenen Kindes,
  • Beratung und Mitbetreuung von Risikoschwangerschaften sowie
  • die Mitbetreuung von Mehrlingsschwangerschaften.

Ausgewählte Leistungen werden im Folgenden näher erläutert:

Chorionzottenbiopsie

Die Chorionzottenbiopsie besteht aus der Entnahme einer kleinen Gewebeprobe und dient zur Früherkennung genetischer Störungen. Die Probeentnahme wird begleitet durch die Ultraschallsicht über die Bauchdecke.

Ersttrimeste-Diagnostik

Bei der Ersttrimeste-Diagnostik handelt es sich um eine frühe Fehlbildungsdiagnostik. Eventuell bestehende Risiken werden hierbei rechtzeitig erkannt. Durch diese Untersuchung können bestimmte Organdefekte des ungeborenen Kindes ausgeschlossen werden. Gleichzeitig ist eine genetische Risikoberechnung möglich.

Ist die Ultraschalluntersuchung ohne auffälligen Befund verlaufen, sind Tests zu genetischem kindlichem Material im mütterlichen Blut möglich.

Amniozentese

Ab der 15. SSW können Patientinnen eine Amniozentese durchführen lassen. Diese Fruchtwasseruntersuchung dient zur Diagnose genetischer Störungen. Auch sie wird ultraschallbegleitet durchgeführt.

Ultraschall

Ultraschall macht eine erweiterte sonografische Diagnostik möglich. Durch einen Ultraschall der Organe und einen Fehlbildungsultraschall werden Risiken rechtzeitig erkannt. Gegebenenfalls kann eine Behandlung eingeleitet werden. Der Ultraschall zeichnet sich durch eine hochauflösende Bildqualität aus. Diese lässt eine Kontrolle der regelhaften Entwicklung und Erkenntnisse über die Organstruktur zu. Eingriffe lassen sich oft durch diese Spezialisierung vermeiden.

Dopplersonografie

Patientinnen ab der 24. SSW wird die Dopplersonografie (Farbdoppler) angeboten. Dank dieses speziellen Ultraschallverfahrens kann die Blutströmung innerhalb der Gefäße sichtbar gemacht werden. Eventuelle Störungen der kindlichen Blutversorgung und Zirkulation werden erkennbar. Somit werden Gefahren für die Entwicklung des Kindes frühzeitig sichtbar und eine rechtzeitige Behandlung kann eingeleitet werden.

Insgesamt bietet die Frauenarztpraxis von Dr. Renate Rosenberg ein umfassendes Leistungsangebot an und betreut und berät Sie gerne bei Ihnen Fragen und Sorgen.

Der Autor

Dr. Renate Rosenberg

Bült 13, 48143 Münster

Telefon: 0251 96280300
Web: https://www.praenatalmedizin-muenster.de/

Über den Autor

Dr. Renate Rosenberg

Bült 13,
48143 Münster

Telefon: 0251 96280300
Fax: 0251 96280301

E-Mail: info@praenatalmedizin-muenster.de
Website: https://www.praenatalmedizin-muenster.de/

Dr. Renate Rosenberg hat ihr Studium in Heidelberg, Münster und London abgeschlossen. Sie promovierte in Münster, wo sie auch ihren Masterabschluss in Medizinrecht 2020 an der WWU Münster machte. Sie betreut und begleitet in ihrer Praxis Frauen mit dem Schwerpunkt in der Geburtshilfe und Perinatologie. Sie erfahren eine empathische Fachärztin für Geburtsmedizin, die Sie auf Ihrem Weg begleitet.