Klar sehen, Augendruck im Griff: Glaukomvorsorge in Osnabrück
Ein Ratgeber mit Unterstützung von der MW Hör- und Sehzentrum Osnabrück GmbH & Co.KG.
- Was ist eine Augendruckmessung?
- Weshalb ist die Augendruckmessung in Osnabrück unabdingbar?
- Weshalb ist ein erhöhter Augeninnendruck so gefährlich?
- Wie führen Augenärzte die Untersuchung durch?
- Die unterschätzten Folgen von Glaukom
- Ab wann sind regelmäßige Untersuchungen notwendig?
- Existieren bestimmte Risikogruppen?
- Wie läuft eine Glaukom-Operation ab?
- Welche Vorteile resultieren aus einer Glaukomoperation?
Was ist eine Augendruckmessung?
Bei einer Augendruckmessung handelt es sich um ein Messverfahren, bei welchem ein Augenarzt oder ein Optiker den Augeninnendruck misst. Der Augeninnendruck ist der Druck, der in der Augenkammer herrscht. In dieser befindet sich das Auge. In der Regel bewegt er zwischen 10 und 21 mmHg. Die Abkürzung mmHg steht für Millimeter Quecksilbersäule.
Weshalb ist die Augendruckmessung in Osnabrück unabdingbar?
Die Augendruckmessung in Osnabrück fungiert als unverzichtbare Untersuchung zur Überwachung und Diagnose von Augenerkrankungen wie Glaukom. Die gängige Bezeichnung für Glaukom ist ebenso grüner Star. Es handelt sich bei Glaukom um eine Vielzahl an Augenkrankheiten, die den Sehnerv und das Sehvermögen beeinträchtigen können. Glaukom kann auf verschiedene Arten auftreten, aber im Allgemeinen wird es durch einen erhöhten Augeninnendruck verursacht, der den Sehnerv beschädigt.

Weshalb ist ein erhöhter Augeninnendruck so gefährlich?
Ganz einfach, weil er Schäden am Sehnerv verursachen kann. Daraus resultieren auf lange Sicht in möglichen Schäden. Bei einer Augendruckmessung handelt es sich um eine routinemäßige Untersuchung bei einem Augenarztbesuch in Osnabrück.
Wie führen Augenärzte die Untersuchung durch?
Für die Augendruckmessung benötigt man ein Tonometer. Es existieren zwar unterschiedliche Methoden für das Verfahren der Augendruckmessung, um Glaukom vorzubeugen, dennoch erfreut sich die Non-Contact-Tonometer (NCT) der größten Beliebtheit.
Die unterschätzten Folgen von Glaukom
Glaukom, auch bekannt als grüner Star, stellt eine Augenerkrankung, bei der eine langsame Schädigung der Sehnerven erfolgt. In der Regel stellt der erhöhte Augeninnendruck die Hauptursache für die Sehnervschädigung dar. Geschädigte Sehnerven beeinträchtigen die Sehfähigkeit. Bei der Vorbeugung für Glaukom fungiert die Augendruckmessung als zuverlässiger Indikator für einen erhöhten Augendruck. Bleibt ein Glaukom unerkannt oder unbehandelt, kann es schlimmstenfalls zum Verlust des peripheren Sehvermögens kommen. Leider bleibt es nicht dabei, stattdessen schreitet die Schädigung voran. Ohne eine entsprechende Behandlung kann es schließlich zu einer Sehbehinderung oder gar zur Erblindung kommen.
Es existieren unterschiedliche Arten von Glaukomen, die verschiedene Ursachen sowie Symptome haben. Einige Formen des Glaukoms verlaufen symptomfrei. Infolgedessen stellt eine regelmäßige Augenuntersuchung in Osnabrück eine wichtige Grundlage dar, um ein Glaukom frühzeitig zu erkennen sowie zu behandeln.
Ab wann sind regelmäßige Untersuchungen notwendig?
Augenärztinnen und Augenärzte empfehlen Erwachsenen ab einem Alter von 40 Jahren regelmäßig Augendruckmessungen durchzuführen. Trifft das auch für diejenigen zu, die in der Familie keine Verwandten haben, die an Glaukom erkrankt sind? Ja, auch diejenigen, die familiär nicht vorbelastet sind, sollten sich regelmäßig untersuchen lassen, denn ab diesem Alter nimmt das Risiko für eine Glaukomerkrankung zu.
Existieren bestimmte Risikogruppen?
Ja, das trifft zu. Insbesondere Menschen, die in ihrer Familie oder Verwandtschaft Angehörige haben, die an Glaukom, Bluthochdruck oder Diabetes erkrankt sind, fallen in die Kategorie Risikogruppe. Sie sollten definitiv regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in Osnabrück wahrnehmen. Außerdem sollten diese Personengruppen die Untersuchungen bereits in ihren 20ern oder 30ern durchführen lassen.
An dieser Stelle ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass es sich bei der Augendruckmessung in Osnabrück lediglich um einen Teil einer umfangreichen Augenuntersuchung handelt. Sie stellt die Basis dar und dient dazu, einem Auftreten einer Augenerkrankung vorzubeugen.

Wie läuft eine Glaukom-Operation ab?
Die Glaukom-Operation nennt sich in der Fachsprache Trabekulektomie. Sie dient dazu, den Augeninnendruck zu reduzieren, der bei Glaukompatienten zu Schäden am Sehnerv führt.
Die nachfolgenden Schritte sind bei einer Glaukom-Operation erforderlich:
Anästhesie
Die Patientin oder der Patient erhalten eine Lokalanästhesie des Auges oder eine Vollnarkose. Die Entscheidung darüber, welche Betäubung erforderlich ist, trifft die Ärztin oder der Arzt.
Vorbereitung
Die Chirurgin oder der Chirurg schneidet eine kleine Öffnung in die Bindehaut des Auges. Somit schafft er einen Zugang zum Trabekelwerk. Dabei handelt es sich um einen Teil des Auges, welcher den Augeninnendruck reguliert.
Gewebeentfernung
Es erfolgt die Entfernung eines Teils des Trabekelwerks, um den Abfluss des Kammerwassers zu erleichtern und, um den Augeninnendruck zu reduzieren.
Implantation
Sofern es notwendig ist, erfolgt das Einsetzen eines Implantats, welches den Abfluss des Kammerwassers erleichtert und zugleich den Augeninnendruck reduziert.
Schließen der Öffnung
Im letzten Operationsschritt erfolgt die Schließung der Öffnung in der Augenbindehaut. Falls es notwendig sein sollte, lässt sich eine Antibiotikasalbe auftragen. Sie verhindert eine bakterielle Entzündung.
Nachsorge
Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind erforderlich, um zu kontrollieren, ob der Augeninnendruck stabil bleibt. Zudem zeigen die Untersuchungen auf, ob der Heilungsprozess gut verläuft. Neben Augentropfen helfen ebenso andere Medikamente dabei, den Augeninnendruck unter Kontrolle zu halten. Darüber hinaus reduzieren sie das Risiko eines erneuten Glaukomanfalls.
Auch wenn ein gewisser Standardvorgang bei der Glaukomoperation agiert, verläuft diese nicht immer nach demselben Muster, da die Chirurginnen und Chirurgen die Operation an die individuellen Bedürfnisse ihres Patienten anpassen. Denn das Ziel besteht darin, die bestmöglichen Ergebnisse mit der Operation zu erzielen.
Welche Vorteile resultieren aus einer Glaukomoperation?
Aus einer Glaukomoperation resultieren unterschiedliche Vorteile. Eine Glaukomoperation verhindert den Fortschritt der Augenerkrankung. Sie verlangsamt diesen oder stoppt ihn ganz. Es kommt zu einer Verbesserung des Augeninnendrucks, denn die Glaukomoperationen zielen darauf ab, den Druck zu reduzieren. Immerhin gilt ein hoher Augeninnendruck als Verursacher des Glaukoms. Dank einer Operation verbessert sich das Sehvermögen. Allerdings trifft das nur dann zu, wenn die Operation frühzeitig stattfindet. Der Sehnerv darf nicht stark beschädigt sein.
Auch die Notwendigkeit für die Medikamenteneinnahme sinkt mithilfe einer erfolgreichen Glaukomoperation. Infolgedessen benötigen Betroffene deutlich weniger Arzneimittel. Beispielsweise Augentropfen sind in der Regel nicht mehr notwendig. Das ist insbesondere für Menschen, die Schwierigkeiten haben, sich die Tropfen selbst in die Augen zu führen, vorteilhaft. Auch diejenigen, die unter den Nebenwirkungen von Augentropfen leiden, profitieren von der Operation.
Zu guter Letzt erhöht eine Glaukomoperation die Lebensqualität: Betroffene haben die Möglichkeit, unterschiedlichen Aktivitäten nachzugehen, welche sie aufgrund eines starken Sehverlustes aufgeben mussten. Wir, das Team Auge und Ohr in Osnabrück beraten Sie rund um Fragen zum Thema Auge, Sehkraft und Sehhilfen.
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